
Der DIL Technology Day 2026 macht Zukunftstechnologien für die Lebensmittelbranche erlebbar.
Der DIL Technology Day bringt Forschung, Industrie und Anwendung zusammen.








Wie lässt sich die Lebensmittelversorgung der Zukunft sicherer, nachhaltiger und widerstandsfähiger gestalten? Eine Frage, die die gesamte Lebensmittelbranche beschäftigt. In Quakenbrück sind am 9. und 10. Juni beim DIL Technology Day 2026 Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammengekommen, um sich auszutauschen. „Die Zukunft unserer Ernährungssysteme wird durch Technologie entschieden“, betont Dr. Volker Heinz, Direktor des DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V. Fortschritte in Biotechnologie, Automatisierung, Digitalisierung und Verfahrenstechnik würden es ermöglichen, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit neu zu denken. Und genau deswegen wurde die Veranstaltung genutzt, um die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis zu stärken. „Unsere Aufgabe am DIL ist es, Technologien aus der Forschung in die industrielle Anwendung zu bringen.“ Mehr als 200 Teilnehmende von über 100 Institutionen und Unternehmen aus – ob aus Deutschland, Italien oder Dänemark – kamen nach Quakenbrück, um den Austausch zu suchen. Es gab Fachvorträge, Ausstellungen, Demonstrationen von Anlagen oder auch Vorstellungen von Startups. Die Branche ist in Bewegung. Und das muss sie wohl auch sein, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern. Um eine Resilienz der Lebensmittelindustrie zu erreichen, sei es notwendig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, ist sich Dr. Volker Heinz sicher: Die wirksamsten Innovationen entstehen dort, wo Wissenschaft, Digitalisierung und industrielle Anwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenwirken. Mit modernen Prozess-, Bio- und Automatisierungstechnologien schaffen wir die Voraussetzungen, Ressourcen effizienter zu nutzen, Kreisläufe zu schließen und die Zukunftsfähigkeit unserer Ernährungssysteme nachhaltig zu stärken.“ Transfer war ein Hauptanliegen der Organisatoren vom DIL. „Das heißt: Wir bringen Menschen zusammen. Wir übersetzen Forschung in Anwendung. Wir hören zu. Wir testen. Wir scheitern vielleicht auch mal kontrolliert. Und dann machen wir weiter“, erklärt Clemens Hollah vom DIL. Gerade der Austausche untereinander sei von großer Bedeutung. Neue Errungenschaften müssten ihren Weg in die Praxis finden, sonst seien sie vergeudet. „Eine Idee ist erst dann stark, wenn sie auch unter realen Bedingungen funktioniert.“ Nach zwei inhaltlich abwechslungsreichen Tagen zeigen sich die Verantwortlichen am DIL zufrieden. Und so kommt es auch nicht überraschend, dass zum Ende der Veranstaltung bereits der Termin für den nächsten DIL Technology Day präsentiert wurde. Den 13. und 14. Juni können sich Interessierte schon jetzt im Kalender markieren.









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